SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Spielerisch Durchschnitt – kämpferisch top

SV SCHOTT hat nach Siegen gegen Gießen und Mittelbuchen 2. Tabellenplatz sicher

Jörg Leutbecher (Foto: Simon Stützer)Dem SV SCHOTT ist der zweite Tabellenplatz in der Tischtennis-Oberliga und damit die Startberechtigung beim Relegationsturnier nicht mehr zu nehmen. Nach dem 9:7-Heimsieg am Samstag gegen Gießen und dem 9:5 am Sonntagvormittag in Mittelbuchen ist theoretisch sogar noch die Meisterschaft möglich.

Hundertprozentig überzeugen konnten die Jenaer Tischtennis-Cracks trotz der Maximalausbeute von vier Punkten allerdings nicht. Obwohl sich die Gießener ersatzgeschwächt in der Kastanienschule vorstellten, erwischten sie den SV SCHOTT durch eine clevere Doppelaufstellung auf dem falschen Fuß und gingen 2:1 in Führung. Auch im oberen Paarkreuz war gegen die Hessen kein Kraut gewachsen. Chris Albrecht und Martin Ewert kamen gegen den angriffstarken Slowaken Pawol Mego mächtig unter die Räder, und gegen Abwehrstratege Igor Maruk fehlte in den entscheidenden Phasen das Quäntchen Glück. Als dann auch noch Raphael Albrecht nach vier vergebenen Matchbällen Gießens Nummer fünf Rastislav Michalko zum Sieg gratulieren musste und Gießen zwischenzeitlich 7:4 führte, schien die zweite Heimniederlage der Saison nicht mehr weit entfernt. Doch auf das zuletzt nicht immer überzeugende mittlere Paarkreuz war diesmal Verlass. Thilo Merrbach und Rossi Niezgoda blieben ebenso ungeschlagen wie Jörg Leutbecher. Martin Ewerts und Raphael Albrechts klarer 3:0-Erfolg im Schlussdoppel war dann  nur noch Formsache, da Gießen durch die taktische Aufstellung zu Beginn hier ihre schwächste Kombination aufbieten musste.

Unter ganz ähnlichen Vorzeichen stand die Partie tags darauf. Mittelbuchen musste zwar gleich auf zwei Ersatzspieler zurückgreifen, leistete dennoch harte Gegenwehr – obwohl SCHOTT trotz früher Anreise sehr ausgeschlafen agierte und zu Beginn alle drei Doppel gewann. Chris Albrecht spielte zwar bedingt durch Klausurstress nicht am oberen Limit, fuhr dennoch einen ganz wichtigen Fünfsatzsieg gegen Mittelbuchens Spitzenspieler Lukas Soucek ein. Viel Moral bewies Martin Ewert, der trotz sehr unglücklicher Niederlage gegen Soucek in seinem zweiten Einzel gegen Linkshänder Nasratullah Nuri den Kopf oben behielt und 3:1 gewann. Thilo Merrbach und „Rossi“ Niezgoda verzweifelten zwar am ebenso unscheinbaren wie fast fehlerlosen Spiel Nico Nowigks, konnten dafür Kenan Abel knapp in Schach halten. Hundertprozentig Verlass war erneut auf den mit 35 Jahren Ältesten im SCHOTT-Team: Jörg Leutbecher gewann souverän gegen Ersatzmann Kreuschner und holte später gegen Routinier Thomas Geyer den 9:5-Siegpunkt.

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9:0 gegen Schleiz II - es bleibt spannend

2. Bezirksliga: SCHOTT IV - VfB Schleiz II 9:0

Tabellenführer SCHOTT IV hat am gestrigen Sonntag in der 2. Bezirksliga durch einen klaren 9:0-Erfolg über Absteiger VfB Schleiz II in eigener Halle seinen denkbar knappen Vorsprung auf Verfolger TSV Eisenberg von 3 auf 4 Einzelspiele erhöhen können. Dabei konnte die "Vierte" in absoluter Bestbesetzung antreten, so dass der klare Sieg letztlich ungefährdet zustande kam; lediglich Steffen Schlötzer musste gegen Ersatzmann Plaumann über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Nachdem im Fernduell der TSV Eisenberg bereits am Vortag mit einem 9:1-Heimerfolg über den TTV Oberböhmsdorf "vorgelegt" hatte, gaben sich die Jenaer ebenfalls keine Blöße.
Um den hauchdünnen Vorsprung am letzten Spieltag am kommenden Samstag aus eigener Kraft ins Ziel zu retten, darf das SCHOTT-Sextett in seinem Gastspiel bei der TTG Asphaltbau Bleiloch maximal drei Einzelspiele verlieren. Eine anspruchsvolle Aufgabe, muss die Mannschaft doch ohne die etatmäßige Nummer 2 Mathias Völzke die Reise nach Saalburg antreten.
 

Arbeitssieg bei Fulda Horas

Oberliga, FV Horas Fulda - SV SCHOTT 6 : 9

Machte den Sack zu: Raphael Albrecht (Foto: Simon Stützer)Es war alles andere als ein Spaziergang für den SV SCHOTT am Samstagabend im Fuldaer Stadtteil Horas. Nach über drei Stunden harter Gegenwehr rang der Jenaer Tischtennis-Oberligist den Tabellenvorletzten aus Hessen 9:6 nieder und bleibt damit Spitzenreiter Besse weiter dicht auf den Fersen. Wie schon viel zu oft in dieser Saison kam SCHOTT schlecht aus den Startlöchern, lag 1:2 nach den Doppeln hinten, wobei vor allem Chris Albrecht und Thilo Merrbach weit unter ihren Möglichkeiten blieben.

Doch dann folgte ein beeindruckender Zwischenspurt zum 7:2. Martin Ewert zeigte nach durchwachsenen Wochen eine überzeugende Leistung und hielt Fuldas hochgehandelte Nummer eins Michael Schneider 3:1 in Schach. Am Nebentisch musste sich Chris Albrecht gegen Wedertz mächtig strecken, um im fünften Satz hauchdünn 12:10 die Oberhand zu behalten. Schott-Kapitän Thilo Merrbach machte daraufhin kurzen Prozess mit Linkshänder Daniel Schäfer, während sich „Rossi“ Niezgoda am Nebentisch gegen Egner nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten 3:2 durchbiss. Als daraufhin auch Jörg Leutbecher gegen Gerk und Raphael Albrecht gegen Routinier Kreller souverän gewannen, sah alles nach einem Spaziergang aus, doch die Gastgeber zeigten noch einmal Biss und kamen auf 6:7 heran – nicht zuletzt begünstigt durch die momentane Fünfsatz-Schwäche von Thilo Merrbach, der gegen Egner erneut mehrere Matchbälle nicht nutzen konnte.

Dass der Sieg am Ende doch nicht anbrannte, war Jörg Leutbecher und Raphael Albrecht zu verdanken, die unbeeindruckt vom Fuldaer Zwischenspurt den Sack zumachten. „Damit sind wir unserem Ziel, Tabellenplatz zwei zu verteidigen, ein ganzes Stück näher gekommen“, freute sich Thilo Merrbach anschließend.

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Remis in Triptis gefährdet Titelträume

Die vierte Mannschaft des SV SCHOTT hat am vergangenen Samstag mit einem 8:8-Unentschieden beim Tabellendritten SV GW Triptis den einen Zähler Vorsprung in der Tabelle der 2. Bezirksliga auf Verfolger TSV Eisenberg eingebüßt.
Ausschlaggebend für das leistungsgerechte Unentschieden war einerseits der überragende Andreas Kittelmann in Reihen der Gastgeber, der dem erfolgsverwöhnten vorderen Paarkreuz der "Vierten" den Schneid abkaufte und beide Partien gegen Ronald Schmidt und Andreas Amend für sich entscheiden konnte, sowie andererseits der Umstand, dass von Brett vier bis sechs der Jenaer lediglich Simon Goldenstein einen einzigen Einzelerfolg verbuchen konnte, wohingegegen Steffen Schlötzer und Willy Wu, dem die Ranglistenwettbewerbe des Vormittags noch in den Beinen steckten, in ihren beiden Einzelvergleichen am Ende dem Gegner zum Sieg gratulieren mussten. Lediglich die 3:1-Doppelbilanz zugunsten der Saalestädter rettete am Ende den einen Zähler.
Der ohnehin schon spannende Zweikampf um den Staffelsieg gewinnt damit nochmals an Brisanz, denn aller Voraussicht nach wird dieser nun durch das Spielverhältnis entschieden. Die erste Chance die Tabellenführung zurück zu erobern ließ der TSV Eisenberg dabei am Sonntag im Gastspiel beim SV Schwarza ungenutzt. SCHOTT IV hatte zuvor das um fünf Einzelspiele bessere Spielverhältnis, so dass ein klarer Erfolg wie im Hinspiel (9:1) Eisenberg hätte die Jenaer überflügeln lassen, doch die Holzländer zeigten Nerven und setzten sich nur denkbar knapp mit 9:7 durch. Damit bleibt dem SV SCHOTT ein Vorsprung von drei Einzelspielen. Den nächsten "Fernvergleich" gibt es bei den vorletzten Spielen der Saison am kommenden Wochenende. Dann erwartet der TSV Eisenberg den TTV Oberböhmsdorf am Samstagnachmittag, während die "Vierte" am Sonntag ab 14 Uhr den VfB Schleiz II zu Gast hat.
 

Fataler Fehlstart

SV SCHOTT verliert Gipfeltreffen gegen Besse und damit Tabellenführung in der Tischtennis-Oberliga

Rostislav Niezgoda (Foto: Simon Stützer)Äußerst unsanft ist der SV SCHOTT auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Mit 2:9 verloren die Jenaer Tischtennis-Asse am Sonntag das Spitzenspiel in heimischer Halle gegen den TSV Besse überraschend deutlich – der Regionalliga-Aufstieg rückt damit zumindest vorerst in weite Ferne.

Vor rund 100 erwartungsfrohen Zuschauern, darunter Vizepräsident Erhard Schwarz und Fußball-Thüringenliga-Trainer Steffen Geisendorfer, schien alles angerichtet für einen großen Nachmittag für den SV SCHOTT. Doch schnell sollte sich herausstellen, dass die mit einigen lautstarken Fans angereisten Hessen mit dem Druck diesmal  besser standhalten können als die Thüringer. Alle drei Doppel gab SCHOTT zu Beginn ab – durch den totalen Fehlstart war schon nach einer dreiviertel Stunde eine kleine Vorentscheidung gefallen.

Immerhin konnten sich die Gäste zunächst nicht weiter absetzen: Martin Ewert unterlag zwar in drei knappen Sätzen Besses ungemein abgezockten Spitzenspieler Michal Baron, während am Nebentisch ein bestens aufgelegter Chris Albrecht Stas Blumhardt mit dem gleichen Ergebnis in Schach halten konnte. Doch nun folgte im mittleren Paarkreuz der entscheidende Rückschlag. Rostislav Niezgoda verzweifelte an den Aufschlägen von Linkshänder Peter Beck und verlor 1:3, ohne sein Potenzial auch nur annähernd ausschöpfen zu können. Noch bitterer schmeckte die Niederlage von Thilo Merrbach, der sich gegen den schupf- und blockstarken Sebastian Pfaff von 0:2 auf 2:2 herankämpfte, im fünften Satz bei eigenem Matchball einen Rückhandschuss hauchdünn über den Tisch drosch und schließlich 12:14 verlor. Im Duell der Linkshänder konnte Jörg Leutbecher gegen Dirk Mayer dank einer konzentrierten Vorstellung auf 2:6 verkürzen, dafür fehlte Raphael Albrecht gegen Abwehrspieler Jan Cholinsky zu oft die nötige Übersicht (1:3). Martin Ewert verlor daraufhin sang- und klanglos gegen Blumhardt (0:3), während sich Chris Albrecht gegen Baron tapfer wehrte, am Ende jedoch die Überlegenheit des Tschechen anerkennen musste (1:3).

Schnell abhaken und volle Konzentration auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei Fulda Horas, sollte nun die Devise lauten.

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