SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Slowakischer Albtraum

SCHOTT verliert zum Rückrundenauftakt der Tischtennis-Oberliga unglücklich in Schlotheim

Auch seine zwei Punkte reichten nicht zum Sieg gegen Schlotheim: Rostislav Niezgoda (Foto: Simon Stützer)„Wir sind nicht so gut, dass wir auch an schlechten Tagen gegen solche Mannschaften gewinnen können.“ So lautet das nüchterne Fazit von SCHOTT-Kapitän Thilo Merrbach nach einem emotionsgeladenen Thüringenderby in Schlotheim. Beim Blick auf die Oberliga-Tabelle schmerzt die bittere 7:9-Niederlage umso mehr – denn dadurch sind die Jenaer Tischtennis-Cracks gleich am ersten Spieltag der Rückrunde die Tabellenführung zumindest vorerst wieder los.

Dabei lief Samstagnachmittag in Schlotheim zunächst alles nach Plan. Chris Albrecht/Thilo Merrbach und Raphael Albrecht/Jörg Leutbecher konnten ihre Doppel ohne größere Schwierigkeiten für sich entscheiden – anders als noch beim Aufeinandertreffen in der Hinrunde ging SCHOTT mit einer 2:1.Führung in die Einzel. Doch postwendend folgte der erste Knackpunkt. Chris Albrecht spielte gegen den talentierten Slowaken Milan Papcun zunächst groß auf, gewann die ersten beiden Sätze 11:6, 11:8, hatte beim 10:8 im dritten zwei Matchbälle, verlor jedoch die nächsten vier Punkte und anschließend noch das ganze Match. Als gleichzeitig am Nebentisch Martin Ewert gegen Papcuns wie entfesselt aufspielenden Landsmann Marek Novotny trotz guter Leistung klar das Nachsehen hatte, waren die rund 70 Zuschauer im Schlotheimer Hexenkessel erstmals voll aus dem Häuschen.

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SCHOTT 2 gewinnt kleines Spitzenspiel in Sömmerda

Sömmerda – SCHOTT 2: 4:9, SCHOTT 2 – Hildburghausen: 9:0

Am gestrigen Samstag, den 05.02., ist es SCHOTT 2 gelungen, dem bisherigen Tabellenzweiten SV Sömmerda die erste Saisonniederlage in der Thüringenliga mit 9:4 zuzufügen.

Für eine gute Ausgangsposition sorgten erneut die Eingangsdoppel mit den Paarungen Roman Lankisch/René Wolf gegen Carl/Köhler C. (3:0) und Johannes Böhme/Michael Köhler gegen Henich/Korinek (3:2). Als im Anschluss dann auch noch Marius Marth und Leonard Süß hervorragende Leistungen gegen Carl und Henich boten (jeweils 3:2), schien SCHOTT 2 den Gastgeber auf den falschen Fuß erwischt zu haben.

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Im Eiltempo zum 9:1 gegen Weida

In weniger als zwei Stunden war die Begegnung gegen ersatzgeschwächte Weidaer schon wieder vorbei. In den Einzeln konnten die Jenaer durch die Bank überzeugen, nur das Doppel zwei Falk Stuhlmacher/Walery Samrin blieb unter seinen Möglichkeiten. Nun gilt es, die guten Leistungen auch am Saisonende gegen die „dicken Brocken“ abzurufen.

 

Auf Platz drei geklettert

Das erste der drei Spitzenspiele der Rückrunde war zumindest auf dem Papier eine klare Angelegenheit für die dritte Mannschaft des SV SCHOTT. 9:3 gewannen die Männer um Kapitän Timo Kaufmann gegen Windischleuba und rücken damit vom vierten auf den dritten Tabellenplatz vor.

Allerdings täuscht das Ergebnis gegen die durch den Ausfall von Silvio Voitzsch erheblich geschwächten Gäste etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Denn Gottfried Mahling gegen den blockstarken Jahn, Walery Samrin gegen den unbequemen Fehse und Falk Stuhlmacher gegen Rückhand-Spezialist Wittig zogen bei ihren knappen Fünfsatz-Siegen den Kopf gerade noch so aus der Schlinge. Robert Lurje steuerte nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten gegen Münchow einen wichtigen Zähler bei – ebenso wie Timo Kaufmann mit guter Leistung gegen Wittig. Dass der Mathe-Lehrer im Duell der Einser gegen den besten Spieler des Tages, Benjamin Paul, relativ blass blieb, war am Ende nicht weiter tragisch. Denn Gottfried Mahling, mit 2,5 Punkten erfolgreichster Jenaer, band gegen Fehse anschließend den Sack souverän zu.

 

"Vierte" auch in Schwarza erfolgreich

Willy Wu war in Schwarza siegreichDie vierte Mannschaft des SV SCHOTT hat in der 2. Bezirksliga gestern auch die zweite "Sonntagmorgen-9-Uhr-Auswärtsaufgabe" innerhalb von sieben Tagen durch einen 9:3-Erfolg beim SV 1883 Schwarza souverän gelöst.

Zunächst sah es allerdings nicht nach einem klaren Erfolg aus, denn nach den Auftaktdoppeln hatten die abstiegsbedrohten Gastgeber mit 2:1 die Nase vorn; lediglich Andreas Amend/Ronald Schmidt konnten sich mit einem wenig souveränen 3:1 über die unangenehmen Materialexperten Heinz Böhm/Frank Borchert durchsetzen. Ohne zu glänzen konnten beide auch ihre dann folgenden Einzel des vorderen Paarkreuzes für sich gestalten, so dass SCHOTT mit 3:2 in Führung ging. Diese Führung wurde aber umgehend von Borcherts klarem 3:0 über Simon Goldenstein egalisiert, ehe der Tabellenführen von der Saale das Ruder an sich riss.

Andreas Neck behauptete sich nach zunächst knappem Spielverlauf letztlich souverän mit 3:1 gegen Martin Koschmieder. Ersatzmann Detlev Schulz schien gegen Dieter Hagner schon klar auf der Siegerstraße (2:0) zu sein, benötigte dann aber doch fünf Sätze und einen wichtigen taktischen Tipp seiner Mitspieler, ehe er den entscheidenden Durchgang mit 11:7 gewann. Dann schlug der erste Einzelauftritt des erst zwölfjährigen Willy Wu (Foto) bei den Erwachsenen gegen Nico Hercher. Im ersten Durchgang hatte die Nachwuchshoffnung zunächst noch erhebliche Probleme mit dem Aufschlagspiel seines Gegners, doch dank einer disziplinierten und hoch konzentrierten Leistung gelang es ihm, sich in den Sätzen zwei und drei besser auf Hercher einzustellen und in Führung zu gehen, so dass er sich folgerichtig im vierten Satz beim Stand von 10:9 den ersten Matchball erarbeitet hatte. Da sein dann folgender Vorhandtopspin das Ziel knapp verfehlte und Hercher den Satz mit 12:10 für sich entscheiden konnte, musste Willy in den Entscheidungssatz, in welchem er schnell 0:2 zurück lag. Wer nun erwartete, dass der engagierte Schüler den Kopf bzw. die Nerven verlieren sollte, sah sich getäuscht. Unbeeindruckt vom vergebenen Matchball und dem Rückstand steigerte sich der toll kämpfende Nachwuchsspieler und gewann den Entscheidungssatz am Ende souverän unter dem anerkennenden Beifall der Zuschauer und Mitspieler mit 11:5. Der Rest der Partie war reine Formsache; Amend (3:0 gegen Steve Reuter) und Schmidt (3:1 gegen Böhm) erhöhten auf 8:3 ehe Neck - begünstigt duch den ein oder anderen Kanten- bzw. Netzball - Borchert ebenfalls in vier Sätzen auf Distanz hielt und so den 9:3-Endstand besorgte.

Somit ist in der 2. Bezirksliga nun angerichtet für das Spitzenspiel der Liga zwischen Tabellenführer SCHOTT IV (2 Minuspunkte) und Verfolger TSV Eisenberg (3 Minuspunkte) am kommenden Sonntag ab 14 Uhr in der Sporthalle der Kastanienschule. Ein Remis wie im Hinspiel würde der "Vierten" genügen, um die Tabellenspitze erfolgreich zu verteidigen.
 


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