SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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1. Herren

Tabelle & Spielplan Regionalliga Süd

Aufstellung Vorrunde 2019/2020

Nummer 1: Roman Rezetka
Roman Rezetka
Nummer 2: Pavol Mego
Pavol Mego
Nummer 3: Tibor Spanik
Tibor Spanik
Nummer 4: Leonard Süß
Leonard Süß
Nummer 5: Nico Müller
mueller
Nummer 6: Martin Jezo


Hauchdünner Heimsieg

Die Erste bleibt mit vier Siegen Tabellenführer! In der Regionalliga Süd gelang dem SV SCHOTT am Samstagnachmittag im vierten Saisonspiel ein hauchdünner 9:6-Heimerfolg über den starken Aufsteiger TV Hilpoltstein II.

Zünglein an der Waage waren einmal mehr die Eingangsdoppel, die der SV SCHOTT alle drei für sich entscheiden konnte. Spektakulär war dabei insbesondere der Fünfsatzsieg von Tibor Spanik und Leonard Süß gegen Frantisek Krcil/Hannes Hörmann, hatte die Jenaer Kombination doch mit 0:2 Sätzen und 4:10 Punkten scheinbar aussichtslos zurückgelegen, doch nach acht Punkten in Serie ging Satz drei und anschließend die gesamte Partie an die Gastgeber.

Trotz des 0:3-Rückstands aus den Doppeln steckten die Gäste nicht auf und lieferten eine starke kämpferische wie spielerische Leistung, die jedoch nicht belohnt wurde, denn im letzten Einzel des Tages zeigte Ziad Wael seine bis dato beste Leistung im Trikot des SV SCHOTT. Er rang Matthias Danzer nach 1:2-Rückstand noch nieder und sorgte so für den viel umjubelten Siegzähler seines Teams.

"Wenn man fünf von neun Punkten im fünften Satz erspielt und der Gegner keine einzige Partie im Entscheidungssatz gewinnt, dann muss man wohl von einem einigermaßen glücklichen Sieg für uns sprechen", fasst Abteilungsleiter Andreas Amend die intensive Partie zusammen.

 

2 Siege für 1. Herren

Pavol Mego (vorne) und Roman Rezetka blieben in München ungeschlagen!Erfolgreich konnte das Regionalliga-Sextett des SV SCHOTT auch den zweiten Trip ins Oberbayerische, genauer gesagt in die Landeshauptstadt München, gestalten. Am Samstagnachmittag bezwang das Team mit einer souveränen Vorstellung Aufsteiger TSV Gräfelfing mit 9:2. Am Sonntagnachmittag bei der SpVgg Thalkirchen gelang es den Gastgebern nach 1:5-Zwischenstand zwar noch einmal, bis auf 4:5 heranzukommen, doch am Ende siegte der SV SCHOTT auch hier ungefährdet mit 9:4.

Voll zu überzeugen wusste vor allem das vordere Paarkreuz der Jenaer. Roman Rezetka und Pavol Mego blieben in allen vier Einzeln sowie in ihren beiden gemeinsamen Doppeln siegreich. Auch ihr slowakischer Landsmann Tibor Spanik blieb in drei Einzeln ungeschlagen, Leonard Süß, Nico Müller und Ziad Wael steuerten jeweils einen Einzel- und einen Doppelerfolg zur geschlossenen Teamleistung bei.

Mit 6:0 Zählern aus den ersten drei Spielen ist das Jenaer Team optimal in die neue Saison gestartet und erwartet in zwei Wochen mit dem TV Hilpoltstein II eine harte Nuß, die es im ersten Heimspiel der Saison zu knacken gilt.

 

Arbeitssieg in Fürstenfeldbruck

Das neue Team des SV SCHOTT!Zum Regionalliga-Saisonauftakt hatte die erste Herrenmannschaft des SV SCHOTT am Samstagnachmittag beim TuS Fürstenfeldbruck eine harte Nuß zu knacken und erlebte dabei ein Wechselspiel der Gefühle. Denn nach perfektem 3:0 Doppelauftakt für die Jenaer gewannen die oberbayerischen Gastgeber fünf Einzel in Serie und übernahmen die Führung. Zwar konnte Neuzugang Nico Müller mit einem ungefährdeten Sieg gegen Marc Schinkel wieder den Anschluss herstellen, doch als Abwehrkiller Andras Podpinka der Jenaer Nummer eins Roman Rezetka eine 3:0-Klatsche verpasste, drohte beim 4:6-Zwischenstand der Saisonauftakt gründlich daneben zu gehen.

Im richtigen Moment legte dann der SV SCHOTT den Schalter um. Pavol Mego ließ Andrei Labanau keine Chance, Tibor Spanik, Leonard Süß und erneut Müller ließen jeweils Viersatzsiege folgen und im letzten Einzel des Tages behielt der junge Ägypter Ziad Wael in seinem ersten Spiel im Ausland die Nerven, bezwang Schinkel im fünften Satz mit 11:4 und spielte so den erlösenden neunten Punkt ein.

"Wir haben sicher noch kein Feuerwerk abgebrannt, aber das erste Spiel für ein neu formiertes Team ist immer schwer. Am Ende haben wir unser Ziel erreicht und zwei Punkte mitgenommen", beurteilt SV SCHOTT-Abteilungsleiter Andreas Amend den wackligen Auftaktsieg seiner Équipe. Diese ist bereits am nächsten Wochenende erneut im Bayerischen gefordert, wenn pünktlich zur Oktoberfest-Eröffnung die beiden Spiele bei den Münchner-Stadtteilteams TSV Gräfelfing und SpVgg Thalkirchen anstehen.

 

Abstieg besiegelt

Der Doppelsieg von Mego/Rezetka konnte den Abstieg nicht verhinden!Die 1. Herrenmannschaft des SV SCHOTT Jena unterlag am gestrigen Sonntag Tabellennachbar DJK SpVgg Effeltrich im Abstiegsduell klar mit 2:6 und muss so den Weg in die Regionalliga Süd antreten. Auch die taktische Variante, den erkrankten Frantisek Placek aufzustellen, griff nicht. Zu drückend war die Überlegenheit der Franken mit ihrem nur in sechs Spielen zum Einsatz gekommenen japanischen Spitzenspieler Yutaka Kashiwa. Der Doppelerfolg von Pavol Mego und Roman Rezetka sowie ein Einzelsieg von Rezetka blieben am Ende nur Ergebniskosmetik.

Nun gilt es eine schlagkräftige Sechsermannschaft für die kommende Saison zu formieren. Der Kern der Mannschaft mit Mego, Rezetka und Leonard Süß bleibt erhalten. Placek wird durch den jungen Slowaken Tibor Spanik aus der tschechischen Extraliga ersetzt und zwei weitere Akteure mit Entwicklungspotenzial werden noch gesucht.

 

Die Luft wird dünner

Roman Rezetka bezwang Daniel Kleinert 13:11 im 5. Satz!Im samstäglichen Heimspiel gegen die TTBL-Reserve des ASV Grünwettersbach kassierte der SV SCHOTT eine bittere 2:6-Heimpleite. Besonders schmerzt die Niederlage, da die Gastgeber Chancen hatten, beide Eingangsdoppel für sich zu entscheiden. Pavol Mego und Roman Rezetka ließen bei 10:9 einen Matchball im Entscheidungssatz liegen und Leonard Süß und Marius Marth führten gar 10:5 im fünften Durchgang, doch am Ende gewannen die Gäste beide Sätze mit 12:10 und erwischten so einen optimalen Start in die Partie.

Zwar konnten sowohl Rezetka als auch Mego den Abwehrspezialisten Daniel Kleinert bezwingen, doch zu mehr als diesen beiden Siegen reichte es für den SV SCHOTT nicht.

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