SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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1. Herren

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Knapper Heimsieg gegen gut aufgelegte Gäste

Leonard Süß fuhr den sechsten Zähler für den SV SCHOTT ein!Im vorletzten Heimspiel der Saison gelang Drittbundesligist SV SCHOTT Jena am Samstagnachmittag ein knapper 6:4-Erfolg gegen die NSU Neckarsulm. Zwar mussten die Gäste auf den Einsatz ihrer etatmäßigen Nummer eins Roland Krmaschek verletzungsbedingt verzichten, trotzdem lieferten sie dem SCHOTT-Quartett erhebliche Gegenwehr. Dafür verantwortlich waren Routinier Josef Braun und NSU-Eigengewächs Julian Mohr, der ins vordere Paarkreuz aufrückte. Beide siegten nicht nur im Doppel, sondern verbuchten im vorderen Paarkreuz auch drei Einzelzähler. Nur SCHOTT-Spitzenspieler Nico Stehle gelang ein hart erkämpfter Fünfsatzsieg gegen Julian Mohr, während Marko Petkov glücklos blieb.

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SV SCHOTT unterliegt ohne Stehle knapp in Mainz

Leonard Süß zeigte in Mainz seine bislang beste Saisonleistung!Als am Freitagnachmittag die Hiobsbotschaft eintraf, dass das Bundesliga-Quartett des SV SCHOTT Jena am Sonntag ohne seinen grippekranken Spitzenspieler Nico Stehle beim Tabellennachbar 1. FSV Mainz 05 antreten musste, waren die Chancen der Jenaer bereits auf ein Minimum gesunken, hatte man doch das Hinspiel bereits in Bestbesetzung 4:6 verloren.

Nach 45 Minuten Spielzeit lautete der bittere Zwischenstand 0:3 Spiele, 0:9 Sätze und Marko Petkov lag gegen Jörg Schlichter ebenfalls bereits 0:2 im Hintertreffen. Doch dann startete der ehemalige serbische Nationalspieler eine Aufholjagd, die mit einem Fünfsatzsieg belohnt wurde und die Höchststrafe für die Gäste war zumindest abgewendet. Auch im Anschluss bewiesen die Jenaer Moral. Leonard Süß ließ sich vom verlorenen ersten Satz gegen Jonas Christmann nicht beeindrucken und gewann in vier Sätzen. Debütant Philipp Tresselt aus der Oberligaequipe des SV SCHOTT lieferte sich tolle Ballwechsel mit Dennis Müller, musste aber am Ende dessen Überlegenheit anerkennen.

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SV SCHOTT verabschiedet sich aus Titelrennen

Leonard Süß bezwang Marlon Spieß und Björn Baum!Mit einem Remis im Spitzenspiel beim bei der TTBL-Reserve des ASV Grünwettersbach und einer 4:6-Niederlage beim TTC Weinheim weist die Herrenmannschaft des SV SCHOTT Jena nun drei Minuspunkte Rückstand auf Tabellenführer TTC Grenzau II auf und dürfte mit der Vergabe des Meistertitels nichts mehr zu tun haben.

Nach 1:1-Zwischenstand durch die Eingangsdoppel geriet der SV SCHOTT am Samstagabend in Grünwettersbach zunächst ins Hintertreffen. Marko Petkov, der ein rundum gebrauchtes Wochenende erwischte, kam gegen Routinier Geier André Erlandsen nicht ins Spiel und unterlag in drei Sätzen, während Nico Stehle gegen das stark aufspielende Abwehrass Florian Bluhm hauchdünn mit 9:11 im Entscheidungssatz den Kürzeren zog. Nach der Pause egalisierten die Jenaer den 1:3-Rückstand jedoch postwendend. Mit einer feinen Leistung bezwang Leonard Süß Marlon Spieß in vier Durchgängen und Alexander Chen hielt Edelreservist Rade Markovic in drei Sätzen, die allesamt in der Verlängerung entschieden wurden, auf Distanz. Im Gleichschritt gestaltete sich auch der weitere Verlauf der Partie. Während auch Petkov nicht gegen Bluhms Abwehr durchkam, glich Stehle durch ein souveränes 3:0 gegen Erlandsen zum 4:4 aus. Auf Messers Schneide stehend entwickelte sich dann ein hitziges Duell zwischen Spieß und Chen, das neben der Spannung auch von Diskussionen um regelgerechte Aufschläge und das Verhalten des Schiedsrichters am Tisch geprägt war. Am Ende behielt der junge Wiener in Diensten des SV SCHOTT die Nerven und setzte sich mit 11:9 im fünften Satz durch, während Süß gegen Markovic den 5:5-Endstand zulassen musste.

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SCHOTT-Damen unterliegen am Neckar

Katharina Overhoff schraubte ihre Rückrundenbilanz auf 5:1!Es kam, wie es kommen musste. Ohne ihre Nummer zwei Martina Jukic und mit einer gesundheitlichen angeschlagenen Sophie Schädlich quittierte das Bundesliga-Quartett des SV SCHOTT Jena im gestrigen Auswärtsspiel bei der NSU Neckarsulm eine denkbar knappe 4:6-Niederlage und konnte keinen weiteren Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut machen. Im Gegenteil, denn Neckarsulm hatte am Vorabend bei Mitabstiegskandidat TV Hofstetten, dem nächsten Gegner des SV SCHOTT, mit 3:6 verloren, so dass die vier Mannschaften in Abstiegsnöten nun allesamt jeweils sieben Pluspunkte aufweisen.

Die Chance trotz der schlechten Vorzeichen in Neckarsulm zu punkten bestand trotzdem, denn Anna Baklanova und Schädlich siegten im Doppel, Katharina Overhoff gewann bereits zum zweiten Mal in Folge beide Einzelspiele und auch im ersten Einzeldurchgang behielt Baklanova in fünf Sätzen die Oberhand gegen Isabell Wurst, doch nicht so in ihrem zweiten Einzel. Zwar gewann sie die Sätze eins und zwei hauchdünn mit 11:9, doch dann drehte Kontrahentin Rebecca Matthes auf, gewann drei Sätze in Folge und sicherte so ihrem Team den knappen Erfolg.

„Unter den Rahmenbedingungen wäre ein Remis das für uns bestmögliche Ergebnis gewesen, aber das haben wir leider knapp verpasst. Trotzdem haben wir Moral gezeigt. Wenn Sophie wieder fit ist und Martina am Start, sieht es nächsten Sonntag gegen Hofstetten anders aus“, bleibt SCHOTT-Cheftrainer Ralf Hamrik optimistisch.

 

Tabellenführer für eine Nacht

Nico Stehle steuerte 2,5 Punkte zum Sieg seines Teams bei!Dank eines 6:1-Heimsiegs gegen den TTC Wohlbach hat das Bundesligateam des SV SCHOTT Jena von Samstag auf Sonntag die Tabellenführung erobert, musste sie am Sonntag dann aber wieder an die TTBL-Reserve des TTC Zugbrücke Grenzau abgeben und auch den ASV Grünwettersbach II passieren lassen, da beide Teams am Sonntag erfolgreich waren und eine Partie mehr als das SCHOTT-Quartett ausgetragen haben. Nach Minuspunkten sind die drei Kontrahenten weiterhin gleichauf.

Der Auftakt in die Partie gegen Wohlbach glich dem Hinspiel. Kompromisslos setzten sich die beiden Jenaer Doppel in jeweils drei Sätzen durch und brachten ihr Team in Führung, die das vordere Paarkreuz umgehend ausbaute. Nico Stehle bezwang nach verlorenem ersten Durchgang Yevgenij Christ in vier Sätzen und Marko Petkov ließ gegen Gäste-Nummer 1 Grozdan Grozdanov nichts anbrennen und erhöhte im Eiltempo auf 4:0.

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