SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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3. Herren - Thüringenliga

Tabelle & Spielplan Thüringenliga

Aufstellung Vorrunde 2017/2018

Schreyer, Simon
1. Fiodarau, Andrei
Torosjan, Armen
2. Torosjan, Armen (MF)
Schreyer, Simon
3. Schreyer, Simon
Schreyer, Simon
4. Wagner, Gerd
thumb wolf rene
5. Wolf, René
Schmidt, Jan
6. Schmidt, Jan


Saisonfinale ohne Happy End

Zwei Dinge vorab: Glückwunsch nach Weimar zum Aufstieg in die Thüringenliga. Und sorry nach Altenburg – wir haben unsere starke Form, die wird gegen euch an den Tag gelegt haben, über zwei spielfreie Wochenenden nicht konservieren können.

Somit kamen in der alten, gut gefüllten Meyerstraßen-Turnhalle wenig hochklassige, dafür umso spannendere Spiele zustande. Timo Kaufmann ging mit Halswirbelverletzung stark gehandicapt an den Tisch und fuhr dennoch einen überraschenden Sieg gegen einen sichtlich nervösen Armen Torosjan ein. Falk Stuhlmacher spielte nach seinem Erfolg gegen Torosjan  auch gegen Sven Heiling stark auf, vergaß bei 1:0- und hoher Führung im zweiten Satz jedoch den Sack zuzubinden. Gottfried Mahling offenbarte gegen Zimmermann und Lukesch große Schwächen bei Aufschlag, Rückschlag und Block und verlor jeweils etwas unglücklich im fünften Satz, während Walery Samrin trotz Jugend-Bezirksliga-Einsatz am Vormittag immerhin gegen Zimmermann punkten konnte. Robert Lurje machten sich gegen Uhlig und Korn selbst ein wenig das Leben schwer, wusste sich in den entscheidenden Phasen jedoch zu steigern. Ganz spannend hätte es beim Stand von 7:7 „Richy“ Biastoch machen können, doch leider konnte er im nervenaufreibenden Schupfduell gegen Weimars Kapitän Raymond Uhlig mehrere Matchbälle nicht nutzen. Weil damit der Aufstieg der Goethestädter bereits feststand, hatte Timo Kaufmanns Gesundheit Vorrang und das letzte Doppel wurde kampflos abgegeben.

Unter dem Strich steht nun eine Saison mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen, in der der Aufstieg mit etwas mehr Konstanz  durchaus möglich gewesen wäre. Hervorzuheben ist vor allem die positive sportliche Entwicklung von Falk Stuhlmacher und Walery Samrin, aber auch die vorbildliche Organisation unseres Kapitäns, der mit der Anreise aus Erfurt bei jedem Spiel einige Mühe auf sich nahm. Auch wenn die dritte Mannschaft des SV SCHOTT in der nächsten Saison wohl mit verändertem Gesicht auflaufen wird, muss man auf jeden Fall konstatieren:

Jungs, es hat Spaß gemacht!

 

Der Kopf gab den Ausschlag

Warum denn nicht immer so, muss man sich nach dem deutlichen 9:3 gegen Aufbau Altenburg fragen. Das Spitzenspiel zweier eigentlich völlig gleichwertiger Mannschaften kann wohl als Musterbeispiel dafür gelten, welch große Rolle der Kopf im Tischtennis spielt. Die Gäste wirkten angesichts der enormen Bedeutung der Begegnung im Kampf um den Aufstieg teilweise wie gelähmt. Die dritte Mannschaft des SV SCHOTT dagegen selbstbewusst und völlig locker – schließlich hatte sie den möglichen Sprung in die Thüringenliga bereits durch die Niederlage in Nobitz vermasselt.

Bereits mit der 3:0-Führung nach den Doppeln war eine kleine Vorentscheidung gefallen, wobei vor allem der Sieg der wie entfesselt aufspielenden Falk Stuhlmacher und Walery Samrin überraschte. Das obere Jenaer Paarkreuz holte zum ersten Mal in dieser Saison vier Punkte – nur der Sieg von Timo Kaufmann gegen Wohlfahrt schien zwischenzeitlich in Gefahr. Gottfried Mahling lieferte gegen Krutzke und Lau seine beste Saisonleistung ab und spielte dabei sogar mit der anfälligen Rückhand ungewohnt sicher. „Walle“ Samrin spielte gegen Lau trotz 0:3-Niederlage keineswegs schlecht und stand im nicht mehr zählenden Spiel gegen Krutzke bereits kurz vor dem Sieg. Robert Lurje hatte das Pech, gegen Daniel Fehrle ran zu müssen, der als einziger Altenburger hundertprozentig auf der Höhe schien. Auch für „Richy“ Biastoch reichte es gegen den guten Mittermeier nicht ganz – obwohl er mit dem wieder aus der Versenkung geholten alten Schläger schon wieder deutlich sicherer agierte als zuletzt.

Nun gilt es, sich in den kommenden Wochen zu reichlich Training zu motivieren, um am 2. April beim Saisonfinale in Weimar noch einmal eine ähnlich starke Leistung abzurufen.

 

Klares 9:1 gegen TSV Zeulenroda

Kapitän Timo Kaufmann brachte es bei der Begrüßung auf den Punkt„Für beide Teams geht es nur noch um die goldene Ananas“. In entsprechend lockerer Atmosphäre ging das Spiel gegen den sympathischen Tabellenletzten dann auch über die Bühne. Nach meist relativ klaren Spielen gegen die nicht mit letztem Biss agierenden Gäste ließ Richy Biastoch gegen Andreas Werner den Ehrenpunkt zu – auch weil der neue Schläger noch immer nicht richtig eingespielt ist.

 

Aufstiegstraum platzt in Nobitz

Das es beim bis dato stärksten Rückrundenteam schwer werden würde, war vorher klar. Dennoch saß die Enttäuschung nach dem recht deutlichen 5:9 ziemlich tief. Denn trotz überpünktlicher Anreise präsentierte sich die Dritte diesmal alles andere als thüringenligareif. Die erste Rückrunden-Niederlage von Gottfried Mahling/Richard Biastoch und damit der 1:2-Rückstand nach den Doppeln ließ bereits nichts Gutes erahnen. In den Einzeln war gegen Dominik Meisel wie befürchtet kein Kraut gewachsen, Noppen-Spezialist Jens Teichmann brachte Timo Kaufmann wie bereits in der Hinrunde zur Verzweiflung, Gottfried Mahling bekam vom talentierten Alexander Blume die Grenzen aufgezeigt und Richy Biastoch kam mit neuen Schläger die gewohnte Sicherheit völlig abhanden. Die Aufholjagd, unter anderem mit einem gut erkämpften 3:2 von Falk Stuhlmacher gegen Jens Teichmann und einer taktisch klugen Leistung von Walery Samrin gegen Alexander Blume, kam leider zu spät.

Nun gilt es – um es mit Roberts Worten zu sagen – die „Reputation“ wiederherzustellen, also gegen die Spitzenteams Weimar und Altenburg noch einmal alles zu geben.

 

Nur Papirnik bot Paroli

Verbandsliga Ost, SCHOTT Jena III - VfB Schleiz 9:3

Jena 9, Pavel Papirnik 3 – so könnte man den recht einseitigen Spielverlauf gegen den Tabellenachten aus Schleiz zusammenfassen. Das Ergebnis hätte noch klarer ausfallen können – wenn Falk Stuhlmacher seine 2:0-Satzführung gegen den kampfstarken Tschechen nach Hause gebracht hätte. Doch mit fortschreitendem Spielverlauf schlichen sich bei Falk einige vermeintlich leichte Fehler beim Vorhand-Topspin ein, und Pavel konnte das Spiel auch dank seiner typischen nervenzehrenden Kunstpausen zwischen den Ballwechseln noch drehen.

Zu diesem Zeitpunkt war die Vorentscheidung aber schon gefallen, weil Timo Kaufmann am Nebentisch gegen den erfolgreichsten Vorrunden-Spieler der Liga, Sandy Plohmann, mit einer taktisch klugen Leistung 3:1 die Oberhand behielt. Gottfried Mahling bestätigte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen trotz leichter Schulterprobleme und besiegte Scherf und Purfürst sicher. „Richy Biastoch“ wurde von Jugendspieler Batalov ebenso wenig gefordert wie Robert Lurje von Andy Ludwig. Walery Samrin machte sich gegen Scherf erneut selbst das Leben schwer und drehte erst im fünften Satz so richtig auf.

Etwas weniger umkämpft als in der ersten Einzelrunde waren die Aufeinandertreffen im oberen Paarkreuz: Timo Kaufmann fand gegen Papirnik nie so recht ins Spiel, dafür bezwang Falk Stuhlmacher den hadernden Plohmann verdient mit 3:1.

 


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