SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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"Vierte" auch in Schwarza erfolgreich

Willy Wu war in Schwarza siegreichDie vierte Mannschaft des SV SCHOTT hat in der 2. Bezirksliga gestern auch die zweite "Sonntagmorgen-9-Uhr-Auswärtsaufgabe" innerhalb von sieben Tagen durch einen 9:3-Erfolg beim SV 1883 Schwarza souverän gelöst.

Zunächst sah es allerdings nicht nach einem klaren Erfolg aus, denn nach den Auftaktdoppeln hatten die abstiegsbedrohten Gastgeber mit 2:1 die Nase vorn; lediglich Andreas Amend/Ronald Schmidt konnten sich mit einem wenig souveränen 3:1 über die unangenehmen Materialexperten Heinz Böhm/Frank Borchert durchsetzen. Ohne zu glänzen konnten beide auch ihre dann folgenden Einzel des vorderen Paarkreuzes für sich gestalten, so dass SCHOTT mit 3:2 in Führung ging. Diese Führung wurde aber umgehend von Borcherts klarem 3:0 über Simon Goldenstein egalisiert, ehe der Tabellenführen von der Saale das Ruder an sich riss.

Andreas Neck behauptete sich nach zunächst knappem Spielverlauf letztlich souverän mit 3:1 gegen Martin Koschmieder. Ersatzmann Detlev Schulz schien gegen Dieter Hagner schon klar auf der Siegerstraße (2:0) zu sein, benötigte dann aber doch fünf Sätze und einen wichtigen taktischen Tipp seiner Mitspieler, ehe er den entscheidenden Durchgang mit 11:7 gewann. Dann schlug der erste Einzelauftritt des erst zwölfjährigen Willy Wu (Foto) bei den Erwachsenen gegen Nico Hercher. Im ersten Durchgang hatte die Nachwuchshoffnung zunächst noch erhebliche Probleme mit dem Aufschlagspiel seines Gegners, doch dank einer disziplinierten und hoch konzentrierten Leistung gelang es ihm, sich in den Sätzen zwei und drei besser auf Hercher einzustellen und in Führung zu gehen, so dass er sich folgerichtig im vierten Satz beim Stand von 10:9 den ersten Matchball erarbeitet hatte. Da sein dann folgender Vorhandtopspin das Ziel knapp verfehlte und Hercher den Satz mit 12:10 für sich entscheiden konnte, musste Willy in den Entscheidungssatz, in welchem er schnell 0:2 zurück lag. Wer nun erwartete, dass der engagierte Schüler den Kopf bzw. die Nerven verlieren sollte, sah sich getäuscht. Unbeeindruckt vom vergebenen Matchball und dem Rückstand steigerte sich der toll kämpfende Nachwuchsspieler und gewann den Entscheidungssatz am Ende souverän unter dem anerkennenden Beifall der Zuschauer und Mitspieler mit 11:5. Der Rest der Partie war reine Formsache; Amend (3:0 gegen Steve Reuter) und Schmidt (3:1 gegen Böhm) erhöhten auf 8:3 ehe Neck - begünstigt duch den ein oder anderen Kanten- bzw. Netzball - Borchert ebenfalls in vier Sätzen auf Distanz hielt und so den 9:3-Endstand besorgte.

Somit ist in der 2. Bezirksliga nun angerichtet für das Spitzenspiel der Liga zwischen Tabellenführer SCHOTT IV (2 Minuspunkte) und Verfolger TSV Eisenberg (3 Minuspunkte) am kommenden Sonntag ab 14 Uhr in der Sporthalle der Kastanienschule. Ein Remis wie im Hinspiel würde der "Vierten" genügen, um die Tabellenspitze erfolgreich zu verteidigen.
 

Klares 9:3 bei Weidaer Reserve

Weil die stark abstiegsbedrohten Weidaer ohne Spitzenspieler Robby Tulke antreten musste, waren die Rollen von Beginn an klar verteilt. Mit einer 2:1-Führung nach den Doppeln im Rücken bauten die gut aufgelegten Falk Stuhlmacher, Gottfried Mahling und Robert Lurje sowie Richard Biastoch mit reichlich Netzkanten-Unterstützung  den Vorsprung kontinuierlich aus. Die knappen Niederlagen von Timo Kaufmann gegen Gebauer und Walery Samrin gegen Rohn fielen nicht weiter ins Gewicht. Um am kommenden Wochenende gegen Windischleuba bestehen zu können, dürfte jedoch eine Leistungssteigerung nötig sein.

 

Rückrundenauftakt geglückt

Die 4. Mannschaft des SV SCHOTT ist am gestrigen Sonntag mit einem souveränen 9:4-Auswärtserfolg beim MTV Saalfeld in die Rückrunde gestartet und hat so erfolgreich die Tabellenführung verteidigt.

Den Grundstein für den in der Höhe nicht unbedingt zu erwartenden Sieg legten schon die ersten Partien des Spiels. Ausnahmsweise war es nicht nur die noch ungeschlagene Kombination Andreas Amend/Ronald Schmidt, die in den Eingangsdoppeln punkten konnte, sondern auch Steffen Schlötzer/Simon Goldenstein steuerten einen wichtigen Doppelsieg bei. Als dann Schmidt den guten Spitzenmann der Gastgeber Tom Häfner trotz eines 0:2-Satzrückstandes noch in der Verlängerung des fünften Satzes niederringen konnte und Amend Peter Luckert problemlos beherrschte, führte das SCHOTT-Sextett bereits mit 4:1. Eine Punkteteilung im mittleren Paarkreuz - Andreas Neck gewann in fünf Sätzen gegen Hans-Peter Paschold während Schlötzer dem sicheren Matthias Noack in vier Durchgängen unterlag - sicherte zunächst den 3-Punkte-Vorsprung, der durch zwei Niederlagen im dritten Paarkreuz allerdings nocheinmal zusammenschrumpfte. Simon Goldenstein hatte dem unbequemen Rückhandstil Manfred Schramms wenig entgegen zu setzen und Nachwuchsspieler Lukas Böhme musste dem gefährlichen Aufschlagspiel von André Beithan Tribut zollen. Beim Zwischenstand von 5:4 fiel dann die Vorentscheidung. Der noch unbezwungene Amend sah sich im Duell der Spitzenspieler zwar gegen einen zwischenzeitlich entfesselt aufspielenden Häfner mit 1:2 im Rückstand, konnte aber die Durchgänge vier und fünf jeweils mit 11:5 sicher gewinnen während zeitgleich Schmidt mit 3:1 die Oberhand gegen Luckert behielt. Mit dem 7:4 im Rücken zeigte Neck dann eine seiner besten Saisonleistungen und fertigte Abwehrspezialist Noack nach anfänglichen Problemen mit 3:1 ab. Am Nebentisch musste Schlötzer gegen Paschold zwar über fünf Sätze gehen, hatte im letzten Durchgang aber mit 11:6 die Nase vorn und verbuchte so den Siegzähler.

Am kommenden Sonntag gilt es für die "Vierte" zunächst den hauchdünnen Vorsprung von einem Zähler auf den TSV Eisenberg im Gastspiel beim SV Schwarza zu verteidigen, ehe dann am Sonntag, den 06.02., die Vorentscheidung über den Staffelsieg in der Luft liegt, wenn die Eisenberger im Spitzenspiel ab 14 Uhr bei der Vierten in der Sporthalle der Kastanienschule gastieren.

 

Gelungener Rückrundenstart von SCHOTT II

Michael Köhler an alter Wirkungsstätte in Einzel wie Doppel erfolgreichZum Rückrundenauftakt der Thüringenliga schlugen die Herren der zweiten Mannschaft des SV SCHOTT Jena bei der dritten Vertretung des Post SV Mühlhausen auf und gewannen mit 9:4.

Der Grundstein für den Erfolg der jungen Jenaer Mannschaft, die mit Jakob Rünz anstatt Roman Lankisch an den Start ging, war wieder einmal das positive Abschneiden in den Eingangsdoppeln. Die Kombinationen Johannes Böhme/Michael Köhler und Jakob Rünz/René Wolf waren gegen Porzelt/Gundlach (3:2) sowie Günzel/Sippel (3:1) erfolgreich. Wie in der Hinrunde konnten Leonard Süß/Marius Marth das Mühlhäuser Spitzendoppel Stützer/Eckardt (1:3) nicht knacken.

Weiterhin gingen die ersten drei Einzelbegegnungen an die Gastgeber aus dem Unstrut-Hainich-Kreis (Marth gegen Stützer 2:3, Süß gegen Gundlach 0:3 und Rünz gegen Eckardt 2:3) und es sah bei einem 2:4 Rückstand nach keinem klaren Jenaer Erfolg aus. Doch der Sieg von Wolf gegen Günzel (3:1) läutete die Wende ein. Daraufhin folgten die erwarteten Erfolge des unteren Paarkreuzes von Köhler gegen Sippel und Böhme gegen Porzelt (jeweils 3:1). Die zweite Einzelrunde begann somit doch noch mit einer 5:4 Führung für SCHOTT und diese wurde bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen gegeben, auch weil die Erfolge von Süß gegen Stützer und Marth gegen Gundlach (jeweils 3:2) den Widerstand der Mühlhauser brachen.Wolf (3:0 gegen Eckardt) und Rünz (3:1gegen Günzel) fuhren den Gesamtsieg nach Hause, wobei Jakob Rünz, den es von Rheinland-Pfalz nach Jena zog, einen guten Einstand feierte.

Am 05.02. tritt SCHOTT II im nächsten Auswärtsspiel gegen Sömmerda an. Das Team um Kapitän Peter Maier ist in dieser Saison noch ungeschlagen und damit ein heißer Kandidat auf den Staffelsieg der Thüringenliga.

 

Stark aus den Startlöchern

Die dritte Mannschaft des SV SCHOTT ist während der sechswöchigen Weihnachtspause offenbar nicht eingerostet. 9:3 lautete das klare Ergebnis gegen die Oberliga-Reserve von Post Zeulenroda, wobei die ohne ihre Leistungsträger Christian Schiefner und Marc Henschel angereisten Gäste von Beginn an nicht so recht an eine Wiederholung des Hinrunden-Sieges zu glauben schienen.

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