SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Sieg in Gießen - Verpatzten Doppelstart durch Einzel wettgemacht

Fand zu seiner gewohnten Stärke zurück: Raphael AlbrechtDer Tabellendritte SV Schott Jena blieb auch im gestrigen Gastspiel beim unbequemen Gießener SV mit 9:6 siegreich. Anfangs lief es aber alles andere als gut für das Schott-Sextett, denn erstmals in dieser Saison gingen alle drei Eingangsdoppel verloren. Als sich dann auch noch Rostislav Niezgoda, der beim Gastspiel in Mittelhessen einen rabenschwarzen Tag erwischte, Abwehrspezialist Igor Maruk mit 1:3 geschlagen geben musste, drohte die erste Rückrundenniederlage. Doch ein beherzt kämpfender Chris Albrecht läutete mit einem 12:10-Sieg im fünften Satz gegen Petr Zoldos die Wende ein. Anschließend brachten Martin Ewert (3:0 gegen Nachwuchstalent Dominik Scheja), Thilo Merrbach (3:0 gegen Jürgen Boldt), Jörg Leutbecher (3:1 gegen Rastislav Michalko) und Raphael Albrecht (3:2 nach 0:2-Rückstand gegen Defensivspezialist Harald Peschke) Schott beim Zwischenstand von 5:4 erstmals in Front. Zwar musste sich Niezgoda auch im zweiten Durchgang geschlagen geben, doch Chris Albrecht siegte erneut im Entscheidungssatz, diesmal 11:9 gegen Maruk und die weiteren Zähler von Merrbach, Ewert und Raphael Albrecht brachten den insgesamt achten Saisonsieg der Saalestädter unter Dach und Fach.

Oberliga-Aufsteiger SV Schott hat mit dem Erfolg den dritten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt und weist nun ein Punktekonto von 19:9 auf. In der Rückrunde ist das Team noch ungeschlagen. Dies soll auch am kommenden Wochenende so bleiben, wenn zunächst am Samstag (16 Uhr) der akut abstiegsbedrohte Vorletzte, der TSV Eintracht Felsberg (6:22 Punkte), und am Sonntag (12 Uhr) der TSV Besse (12:12 Zähler) als derzeit Fünfter des Klassements in der Sporthalle der Kastanienschule ihre Visitenkarte abgeben.

 

Reise aufregender als Spiel

TuS Osterburg Weida III - SV Schott Jena III 0:9

Standesgemäß siegte gestern Tabellenführer SV Schott Jena III beim Tabellenschlusslicht TuS Osterburg Weida III in der 1. Bezirksliga mit 9:0. Lediglich das an Position zwei aufgerückte Younster-Doppel Alexander Weitnauer/Walery Samrin gegen Kay Hühler/Tino Richter und Ronald Schmidt gegen Richter mussten über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen um zu siegen. Die restlichen Siege konnten klar gewonnen werden.

Für deutlich mehr Aufregung als das Spiel selbst sorgte ein Defekt am Bus, mit dem das Sextett unterwegs war. Kurz vor Ankunft in Weida stellten sich traktorenartige Klopfgeräusche am Motor ein, die eine Diagnose durch den ADAC-Pannendienst unumgänglich machten. Im Ergebnis dieser wurden dann sowohl Bus wie auch Mannschaft nach Spielende vom beauftragten Unternehmen fachgerecht nach Jena geschleppt.

Am kommenden Samstag kommt es dann ab 14 Uhr in eigener Halle zum großen Finale der Saison 2009/2010 in der 1. Bezirksliga, wenn Tabellenführer Schott III (37:1 Punkte) Verfolger SV Aufbau Altenburg (36:2) zum „Endspiel“ um den Staffelsieg und den damit verbundenen Direktaufstieg in die Verbandsliga empfängt. Für den Zweitplatzierten des Duells und der Liga heißt es dann „Nachsitzen“ und die Aufstiegschance beim Relegationsturnier der Zweiten der drei Thüringer Bezirksligen am 24.04. in Erfurt zu nutzen.

 

Schott III: Zwei Siege eingefahren – zwei fehlen noch

1. Bezirksliga:
SV Schott Jena III - TTSG Schmölln/Thonhausen 9:2
1. TTC Saalfeld - SV Schott Jena III 1:9

In der 1. Bezirksliga konnte Tabellenführer Schott III die beiden vermeintlich schweren Aufgaben des vergangenen Wochenendes souverän lösen.

Am Samstag stellte sich mit der TTSG Schmölln/Thonhausen der freiwillige Absteiger aus der Verbandsliga in Bestbesetzung in der Turnhalle der Kastanienschule vor. Zum Auftakt erlebte die Partie zwei Rückrundenpremieren: Erstmals konnten alle drei Eingangsdoppel gewonnen werden und erstmals musste sich der bis dahin ungeschlagene Spitzenspieler Andreas Amend geschlagen geben. Er unterlag dem unangenehm aufschlagenden René Burkhardt klar mit 1:3. Dafür fand Gottfried Mahling zu seiner gewohnten Sicherheit zurück und bezwang Klaus Urban mit 3:2 Sätzen. Auch im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Falk Stuhlmacher siegte gewohnt souverän gegen Thomas Kühn (3:0) während Alexander Weitnauer sich dem sehr sicheren Frank Burkhardt mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben musste. Ab dem Zwischenstand von 5:2 ließ die „Dritte“ aber keine Gegenpunkte mehr zu. Ronald Schmidt ließ Andreas Annecke, dem er im Hinspiel noch unterlag, keine Chance (3:0) und Walery gewann 3:1 gegen Martin Kurkowsky. Amend beherrschte Urban anschließend ebenso deutlich wie Mahling René Burkhardt (beide 3:0), so dass die Partie klar mit 9:2 für den Favoriten endete.

Im sonntäglichen Auswärtsspiel beim 1. TTC Saalfeld, der wie Schott III über ein sehr gutes vorderes Paarkreuz verfügt, rechneten die Jenaer mit viel Gegenwehr, die jedoch nur in den Doppeln erfolgte. Während Mahling/Schmidt gegen Klaus-Dieter Viebranz/Reinhard Stünz über die einzige Niederlage der Partie quittieren mussten, wussten Amend/Stuhlmacher diese mit viel Mühe und dem nötigen Quäntchen Glück gegen Tobias Bickel/Ronny Dobermann mit 14:12 im Entscheidungssatz gerade so abzuwenden. Die Einzelvergleiche waren dann fest in Jenaer Hand zumal sowohl Mahling als auch Amend dem bis dahin ungeschlagenen Viebranz jeweils eine Einzelniederlage zufügten und so den 9:1 Auswärtserfolg unter Dach und Fach brachten.

Nun stehen für die „Dritte“ noch zwei Partien aus, die beide gewonnen werden müssen, um den hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf Verfolger SV Aufbau Altenburg über die Ziellinie zu retten. Dabei sollte die Aufgabe am kommenden Samstag beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht TuS Osterburg Weida III deutlich einfacher werden als die beim großen Saisonfinale am Samstag, den 27.03., wenn es zum direkten Aufeinandertreffen mit Verfolger Altenburg in eigener Halle kommt.

 

Sieg und Niederlage für Schott Jena II

TTZ Sponeta Erfurt - SV Schott Jena II 9:7
SV Schott Jena II - SC Windischleuba 9:1

Am Samstag, den 13.03., 18.00 Uhr gastierten die Jenaer bei Sponeta Erfurt. Nach dreieinhalbstündiger Spieldauer wurde das Unentschieden nur knapp verpasst und man verlor mit 7:9 Punkten. Aus den Eingangsdoppeln konnten die Akteure aus Jena noch mit einer positiven 2:1 Bilanz hervorgehen, weil Roman Lankisch/René Wolf gegen Cramer/Leu und Michael Köhler/Johannes Böhme gegen Richter/Fussy jeweils mit 3:0 die Oberhand behielten. Doch dann folgten vier Punktgewinne der Erfurter in Folge und die Partie begann zu Ungunsten der Jenenser zu kippen. Im vorderen Paarkreuz musste Lankisch gegen Fussy (1:3) als auch Köhler gegen Richter (2:3) den stark aufgelegten Erfurtern den Vortritt lassen. Der dringend benötigte Sieg von Wolf gegen Groch (3:2), der nach 0:2 Sätzen und Abwehr mehrerer Matchbälle im 3. Satz das Spiel noch drehte, verhinderte, dass Jena ganz und gar den Anschluss verlor, da sich vorher bereits Leonard Süß Leu knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben musste. Die Punkteverteilung des unteren bzw. des oberen Paarkreuzes verlief geteilt, da sich Böhme gegen Korinek (3:0) und Lankisch gegen Richter (3:1) durchsetzten konnten. Hoffung auf einen möglichen Punktgewinn keimte auf, als sich im mittleren Paarkreuz Wolf gegen Leu und Süß gegen Groch jeweils nach großem Kampf mit 3:2 behaupten konnten.

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Schott III: Viel Schnee, zwei weiße Westen und ein unglücklicher Pechvogel

1. Bezirksliga: Weißenborner SV - SV Schott Jena III 3:9

Trotz ungewöhnlicher Anspielzeit am Samstagmorgen um 09:30 Uhr und einer witterungsbedingten späten Ankunft in Weißenborn hat die dritte Mannschaft des SV Schott heute mit einem letztlich souveränen 9:3-Auswärtserfolg die Tabellenspitze erfolgreich verteidigt.

Im Rampenlicht der heutigen Partie stand allerdings mit Gottfried Mahling derjenige Spieler, der nicht zum Erfolg beitragen konnte, musste er sich doch in allen seinen drei Einsätzen denkbar knapp und unglücklich jeweils im Entscheidungssatz geschlagen geben. Seine Pechsträhne begann bereits im Doppel mit Richard Biastoch, in welchem sich beide dem Spitzendoppel der Gastgeber Jens Büchner und Steffen Schulze nach ausgeglichenem Spielverlauf bis zum 6:6 im fünften Satz am Ende mit 7:11 geschlagen geben. Im seinem ersten Einzel gegen Jens Büchner erkämpfte sich der verbandsligaerfahrene Mahling im Entscheidungssatz beim 10:9 einen Matchball, den Büchner ebenso mit einem fulminanten Vorhandschuss abwehrte, wie er dann auch mit 11:10 in Führung ging und, von einem Rückhandfehler Mahlings profitierend, anschließend die Partie gewann. Ähnlich erging es Mahling auch in seinem zweiten Einzel gegen den sicher und unbequem agierenden Materialexperten Schulze. Schon 0:2 in Rückstand liegend steigerte sich Mahling taktisch, gewann die Durchgänge drei und viel und lag im finalen Satz bereits mit 9:7 in Front, doch dann machten ihm die eigenen Nerven noch einen Strich durch die Rechnung und es gelang ihm in Folge trotz vorhandener Chancen kein Punktgewinn mehr.

Dass die „Dritte“ trotzdem souverän gewann lag unter anderem daran, dass sowohl Spitzenspieler Andreas Amend als auch Brett drei Falk Stuhlmacher nach wie vor ungeschlagen bleiben. Amend verlor zwar nach zwei locker gewonnen Sätzen gegen Schulze seine spielerische Linie, die er erst im Entscheidungssatz (11:7) wieder fand, zeigte dafür aber gegen Jens Büchner eine konzentrierte Leistung und siegte ebenso sicher in drei Durchgängen wie Falk Stuhlmacher in seinen beiden Partien gegen Dirk Büchner und Franziska Müller. Die Nachwuchshoffnungen Alexander Weitnauer (3:1 gegen Müller), Walery Samrin (3:0 gegen Wiegand) und Richard Biastoch (3:0 gegen Darr) steuerten ebenfalls drei sichere Zähler zum Gesamterfolg bei.

Am kommenden Wochenende warten mit dem Heimspiel gegen die TTSG Schmölln/Thonhausen am Samstag, 14 Uhr, und dem Auswärtsmatch beim 1. TTC Saalfeld am Sonntag um 10 Uhr schwierige Aufgaben auf das Team, die es gilt zu meistern, um nicht vom Titelkurs abzukommen.

 


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