SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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8:8 nach 1:5

René Wolf blieb als einziger Jenaer in Schleiz unbezwungen!Der finanziell schwer gebeutelte VfB Schleiz kann es sich in der Rückrunde nicht mehr leisten, sein spielstarkes vorderes Paarkreuz zum Einsatz zu bringen, doch der Zweiten des SV SCHOTT gelang es am Samstagabend beim Gastspiel in der Rennstadt nicht, aus dieser Schwächung der Gastgeber Kapital zu schlagen.

Im Gegenteil - nach einem völlig verpatzten Start in die Partie lagen die Gäste schnell mit 1:5 nahezu aussichtslos im Hintertreffen, ehe sich das Team durch Einzelsiege von Jan Skvrna, Mark Simpson, René Wolf (zwei), Philip Schädlich und Rossi Niezgoda wieder herankämpfte. Beim Zwischenstand von 7:8 musste also das Schlussdoppel entscheiden. Und das war nichts für schwache Nerven, doch am Ende behielten Skvrna/Niezgoda mit 15:13 im vierten Satz die Oberhand über ihre Landsleute Michal Spalek/Tomas Cerveny und ließen sich dabei auch nicht von den zwar sehr fanatischen, aber nur bedingt fairen Anhängern der Gastgeber den Schneid abkaufen. So konnte die SCHOTT-Zweite zwar nicht ihrer Favoritenrolle voll gerecht werden, musst aber auch nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Mit 12:10 Punkten rangiert die Mannschaft aktuell auf Tabellenplatz fünf, ehe es am 12.02. zum nächsten Derby kommt, denn dann gastiert der neue Tabellenführer TTZ Sponeta Erfurt in Jena.

 

SCHOTT muss sich mit Remis begnügen

Leonard Süß überzeugte mit zwei sicheren Einzelsiegen!Ohne Spitzenspieler Nico Stehle und mit einem gesundheitlich angeschlagenen Pavol Mego musste sich das Bundesliga-Quartett des SV SCHOTT Jena gestern mit einem 5:5-Remis bei Tabellenschlusslicht TSV 1860 Ansbach abfinden.

„Es war klar, dass ohne Nico in Ansbach nichts schief laufen darf, um dort zu gewinnen“, beschreibt SV SCHOTT-Abteilungsleiter Andreas Amend die Ausgangsituation vor dem Spiel, doch es lief etwas schief – und das gleich zu Auftakt der Partie. Das Doppel Pavol Mego/Leonard Süß dominierte zunächst Trifon Lengerov/Jan Schubert und lag mit 2:0 Sätzen und 6:2 Punkten in Front, doch eine fragliche Netzaufschlag-Entscheidung des Tischschiedsrichters sowie einige glückliche Bälle der Gegner kippten die Partie. Beim SCHOTT-Duo wollte in den Sätzen vier und fünf partout nichts mehr zusammen laufen, so dass die Gastgeber nach den Doppeln mit 2:0 in Führung gingen.

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Zweite unterliegt Magdeburg

Mark Simpson siegte in Doppel und Einzel, konnte aber die Niederlage nicht abwenden!Die zweite Mannschaft des SV SCHOTT musste zum Rückrundenauftakt in der Oberliga Mitte im samstäglichen Heimspiel gegen den TTC Börde Magdeburg über eine 5:9-Niederlage quittieren. Trotz 2:1-Führung nach den Eingangsdoppeln wurde es nichts mit der avisierten Revanche für die Hinrundenschlappe. Das mit Marin Kostadinov und Jens Köhler gut besetzte vordere Paarkreuz der Sachsen-Anhaltiner hielt sich gegen Philip Schädlich und Hamidou Sow schadlos und auch in den weiteren Partien gelang Jan Skvrna, Rossi Niezgoda und Mark Simpson nur jeweils ein Einzelsieg. Vier der fünf Fünfsatzspiele gingen am Ende an die Gäste, so dass sich das nervenstärkere Team zurecht knapp durchsetzen konnte. "Offenbar liegt uns Börde Magdeburg nicht wirklich", fasste Routinier Niezgoda die beiden verlorenen Duelle ernüchtert zusammen.

 

Keine Chance gegen Fürstenfeldbruck

Marija Jadresko gelang der Ehrenpunkt!Das Sportjahr 2017 begann für die Damen des SV SCHOTT Jena mit einer deftigen 1:6-Heimklatsche gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Auch die taktische Variante, die sich auf dem Weg der Besserung befindliche Anna Baklanova aufzustellen und ihre Spiele kampflos abgeben zu lassen, verpuffte wirkungslos, da in den Eingangsdoppeln sowohl Sophie Schädlich/Katharina Overhoff wie auch Marija Jadresko/Margarita Tischenko ihren bayerischen Gegnerinnen trotz zum Teil guter Leistungen jeweils in fünf Sätzen unterlagen. „Nach den zwei verlorenen Doppeln war die Partie quasi gelaufen, denn mit den beiden kampflosen Niederlagen von Anna stand es da bereits 0:4“, beschreibt Cheftrainer Ralf Hamrik die frühe Vorentscheidung in der ernüchternden Partie.

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Zweite bezwingt Schleiz 9:6

Jan Skvrna sorgte mit seinem Sieg gegen Laboutka für Anschluss!Es war ein - zumindest aus Sicht der Gastgeber - Leckerbissen der besonderen Art, den sich die Spieler und Anhänger der SV SCHOTT-Oberligavertretung am Samstagabend in eigener Halle gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer VfB Schleiz munden lassen durften.

Dabei sah es zunächst nicht nach einer Überraschung aus. Sowohl das Doppel Philip Schädlich/Hamidou Sow wie auch Mark Simpson ließen gute Möglichkeiten zu punkten verstreichen, so dass die Rennstädter erwartungsgemäß nach dem ersten Einzeldurchgang mit 6:3 in Führung lagen. So ziemlich alle Anwesenden gingen davon aus, dass das mit Ales Hanl und Ludek Laboutka stark besetzte vordere Paarkreuz der Gäste gegen Schädlich und Jan Skvrna nun für die Vorentscheidung sorgen würden, doch es kam ganz anders. Beide dramatische Partien gewannen die Gastgeber jeweils mit 11:9 im Entscheidungssatz und so war die Zweite beim Zwischenstand von 5:6 auf einmal wieder dran. Rossi Niezgoda in Bestform bezwang anschließend Michal Spalek in drei Sätzen zum 6:6 Ausgleich, während Mark Simpson seine unglückliche Niederlage aus dem ersten Spiel verdaut hatte, gegen Tomas Cerveny mit 3:1 gewann und so sein Team mit 7:6 erstmals in Führung brachte. Passend zur Menüfolge des Tages entwickelten sich anschließend zwischen Sow und Kacper Malinowksi sowie in der Paarung René Wolf gegen Sandy Plohmann zwei weitere Fünfsatzkrimis, in denen erneut die Jenaer die Nase vorn hatten. Sow siegte nach 1:2 Rückstand mit 11:6 im Fünften und Wolf setzte der Partie durch ein Nervenschlacht-11:9 im Entscheidungssatz das Sahnehäubchen auf.

Während an der Tabellenspitze nun Schleiz punktgleich mit Aufsteiger TTZ Sponeta Erfurt rangiert, beendet die SCHOTT-Zweite die Vorrunde auf einem hervorragenden vierten Platz mit 11:7 Zählern.

 


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